Google+ Badge

Freitag, 5. Dezember 2014

HECKUMBAU SR 43

Herzlichen Glückwunsch! Wenn Du diese Zeilen liest, hast Du Dich entschlossen, fast Dein ganzes Motorrad zu zerlegen und dabei mindestens 25 Kilogramm!! sinnloses Eisen zu sparen... :-) Nun aber erst mal mit der Ruhe und der Reihe nach!
Voraussetzungen:
Für den Heckumbau benötigst Du in jedem Fall einen neuen Schalldämpfer: Wir empfehlen Dir natürlich unseren neuen Sebring samt Krümmerrohr! bzw. einen ähnlichen Einrohrauspuff für Deine SR 43. Der Heckumbau von HESSLER ist ohne den originalen Gepäckträger konzipiert. Du hast also entweder überhaupt keinen Gepäckträger mehr oder verwendest eine Löstung mit Topcasehalter, wie bei unseren Umbauten zu sehen.

Vorgehensweise:
Zunächst musst Du Dein gesamtes Heckteil zerlegen. Seitenverkleidung links/rechts abschrauben, Doppelrohrauspuff - wenn dieser festgerostet ist ggf. auch mit Hammer und Meißel...  - entfernen und gleich mit dem Hilfsrahmen hinten zusammen auf den Schrott werfen. Der hintere Kotflügel mit Rücklicht sowie die Innenverkleidung aus Kunststoff ebenfalls entfernen, Kabel am Steckverbinder in der Nähe des Sicherungskastens trennen. Nun steht Dein Motorrad nackig, also nur mit dem Hauptrahmen, vor Dir. 

Zunächst werden der von HRT gelieferte Edelstahlbügel und der hintere Kotflügel am Rahmenende mit zwei M8-Schrauben fixiert. Schnell wirst Du merken, dass der originale Kotflügel der SR 43 (den Du natürlich vorher von allen Lampen- und Blechgetöns befreit hast) nicht passen kann. Schneide den Kotflügel mit einer Säge an der oberen Kante (siehe auch Fotogalerie) ab und klemme ihn innerhalb des Edelstahlbügels in den Rahmen. Zeichne dort die Bohrungen an, durch welche die beiden M8-Schrauben geführt werden, welche den Hauptrahmen, den Edelstahlbügel und den eben zurechtgeschnittenen Kotflügel halten.
Der schwarze „Innen- kotflügel“ ist ein Motocross-Zubehörteil und wird sich jetzt auch schrecklich wundern, dass er in eine BIG passen soll. Dazu musst Du ihm etwas helfen. Bohre am flacheren Ende des Innenkotflügels links und rechts zwei Löcher M 6, durch die Du dann zwei Kabelbinder ziehst und den Innenkotflügel so weit hinten im Hauptrahmen fixierst, dass er an den Heckkotflügel anschlägt. Je geringer der Spalt ist, umso weniger Dreck wirst Du später über dem Kotflügel beseitigen müssen. Die Befestigung mit Kabelbindern ist nicht etwa ein Behelf, sondern eine wirklich ausreichend stabile Lösung mit wenig Gewicht und nicht rostend.
Nun muss der Innenkotflügel im vorderen Bereich fixiert werden. Dein Hauptrahmen hat an dieser Stelle genügend Löcher, die der dicke Doppelrohr- auspuff als Halterung benötigt hat. Nutze zwei dieser Löcher, um durch diese einen Kabelbinder zu ziehen, der nun den Innenkotflügel links und rechts im vorderen Bereich am Hauptrahmen fixiert. Erst wenn der Innenkotflügel sauber im Rahmen sitzt, kannst Du den Spritzlappen anpassen, der nun endlich Deine Hebelei und das Federbein gegen den „Dreckbeschuss“ Deines Hinterrades schützt. Ich empfehle Dir, den Spritzlappen  mit 2 Schrauben M 5 zu befestigen. Bei der Montage der Auspuffanlage kannst Du u.U. feststellen, dass diese am Acerbis- Innenkotflügel im vorderen Bereich anschlägt. Keine Panik! Einfach ein Cuttermesser greifen und den entsprechenden Bereich wegschneiden.

Nun nehmen wir uns die Seiten- verkleidung und fixieren diese möglichst eng am hinteren Kotflügel. Die Platte unter dem jetzt entfernten Gepäckträger steht durch ihre Breite Deinem Bemühen um ein schmales Heck entgegen. Zeichne links und rechts mit einer Reißnadel zwei Linien, welche sich beginnend ganz außen vom Knick an der Sitzbank bis zum hinteren Ende ziehen. 
Damit die Platte nach hinten schmaler wird, müssen sich die Linien nach hinten verjüngen, ich empfehle Dir, am hinteren Ende um 6 – 8 mm nach innen zu gehen. Viel Spass und Geduld beim Abschleifen der Platte! Nimm Dir Zeit, denn das Teil kostet bei SUZUKI ein Sch...Geld :-) ! Die Seitenverkleidungen werden nun wie folgt befestigt: Vorn in der original Gummistecköse und in der original Schraubverbindung, mittig überhaupt nicht, denn dieser Stützpunkt ist mit dem Hilfsrahmen verschwunden und auch nicht nötig, hinten oben unter der Sitzbank mit der Blechziehschraube, hinten unten mit einem Kabelbinder. Der Kabelbinder hinten unten sollte eine Ausführung sein, die sich wieder öffnen lässt (es bleiben genug originale nach dem Zerlegen des Hecks übrig). Dieser Kabelbinder zieht nun hinten die Seitenverkleidung an Deine schräg zugeschnittene Platte. Die zugeschnittene Platte wird entweder allein oder zusammen mit einem Topcasehalter in den Original-Befestigungslöchern fixiert. Die vorderen beiden Löcher an den original Hauptrahmenstützpunkten, die hinteren am Edelstahlbügel. Der Edelstahlbügel hat hinten in der Mitte ein M6-Loch, durch dieses kannst Du einen Kabelbinder ziehen, um den Heckkotflügel zu fixieren und somit am Abkippen zu hindern. 
Sind nun Deine Verkleidungen alle fixiert und nach Deiner Zufriedenheit zurechtgerückt, kannst Du die Lampen anbauen. Die Blinker können seitlich unter die Seitenverkleidungen am Heckkotflügel verschraubt werden. Das LED-Rücklicht, welches gleichzeitig Dein Kennzeichen beleuchtet, setzt Du mit gleichmmäßigem Abstand zu Deckplatte und Seitenverkleidung von hinten auf den Kotflügel. Das Nummernschild musst Du so befestigen, dass abhängig von seiner Breite die Auspufföffnung nicht verdeckt wird. Es wird genauso wie das Rücklicht direkt auf den Heckkotflügel geschraubt. 
Zum Schreiben dieses Textes haben wir 20 Minuten benötigt. Wie lange hast Du zum Umbauen gebraucht? Sende uns ein Feedback an stefan@hessler-motorsport.de
Natürlich ist die beschriebene Lösung eine mögliche Variante das Heck schmaler und leichter zu bekommen. Diese Beschreibung soll Anreiz und Hilfe sein: Finde auch gern DEINE Lösung! 

Material, kein plug and play Kit, liefern wir Dir Hier:

HRT HECKUMBAU SR 43

Preis: € 118,50
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

BESTELLEN - BUY
www.hessler-motorsport.de - HRT Heckumbau SR 43
Herzlichen Glückwunsch! Wenn Du dieses Produkt kaufst, hast Du Dich entschlossen, fast Dein ganzes Motorrad zu zerlegen und dabei mindestens 25 Kilogramm!! sinnloses Eisen zu sparen... :-)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen